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Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken – Ein Buch rund um HR-Innovation, das im Book Sprint-Verfahren entstand

Zwei Dutzend Autoren, zwei Tage Zeit, ein Ergebnis

Fünfundzwanzig kreative Köpfe aus unterschiedlichen Disziplinen schrieben im Mai 2014 innerhalb von 48 Stunden im Rahmen eines Book Sprints ein Buch über den Wandel in der Unternehmenskultur und in der Zusammenarbeit in Organisationen. Es trägt den Titel „Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken: HR Innovation“ und beschäftigt sich damit, wie Organisationskulturen aussehen, die Erfolg ermöglichen und wie es innovative Unternehmen schaffen, für die kreativsten Köpfe ihrer Branche attraktiv zu sein und Begeisterung bei ihren Teammitglieder zu wecken.  Ganz unsere Themen also.

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Ein Book Sprint vereint zwei wesentliche Kräfte: die gemeinschaftliche Arbeit an einem Thema, das den Akteuren besonders am Herzen liegt, und das intensive Eintauchen in eine von Motivation getriebene Arbeitsatmosphäre. Nach dem Entstehen des Canvanizer während einer dieser 48 Stunden und dem damit verbundenen Erfolg der Canvas Methodik lag es nahe, den sich gerade entwickelnden HR Innovation Canvas ins Zentrum des Book Sprint zu rücken. Der HR Innovation Canvas ermöglicht es, die internen und externen Elemente einer erfolgreichen Unternehmenskultur auf einen Blick zu strukturieren und zu visualisieren. Er deckt dabei alle wesentlichen Aspekte von Corporate Culture und Recruiting Strategie ab.

Unsere Spezialistin für digitales Marketing & Sales, Jana Schilling, war live dabei und hat sich während dieser 48h intensiv mit spannenden Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen ausgetauscht.

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In Janas Text geht es speziell um die Einbindung der viel diskutierten Generation Y in bestehende Organisationen und wie diese von der jungen Generation lernen können, ohne sich dabei selbst zu verbiegen. Ein Thema, mit dem sich aktuell ein Großteil unserer Kunden, insbesondere in der Medien- und Verlagswelt, auseinandersetzt, weshalb wir es hier gerne einmal kurz vorstellen.

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Lesetipp – Ben Horowitz: The Hard Thing About Hard Things. Building a Business When There Are No Easy Answers

In seinem Buch „The Hard things about Hard things. Building a Business When There Are No Easy Answers“ erklärt Gründer, Investor und Blogger Ben Horowitz pointiert und auf brutal ehrliche Weise wie man als Gründungs-CEO im harten Start-up -Alltag überlebt. Der Internet-Pionier sollte es wissen: Bevor Horowitz den im Silicon Valley ansässigen VC Andreessen Horowitz mitgründete, war er 1995 einer der ersten Produkt Manager bei Netscape und wurde dort kurze Zeit später Vice President. Im Anschluss gründete er Loudcloud mit und brachte das Unternehmen als CEO nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 unter widrigen Bedingungen erfolgreich an die Börse. 2007 ging das Unternehmen unter dem Namen Opsware für 1,6 Milliarden USD an Hewlett-Packard.

Mit diesen Erfahrungen im Gepäck gibt Horowitz wertvolle Tipps, wie die wirklich harten Herausforderungen beim Aufbau eines Unternehmens zu bewältigen sind und wie man als Gründer sein Start-up zum Erfolg führt. Dabei fesselt Horowitz mit Witz, Relevanz und einer Spur amerikanischem Pathos: Er geht auf die Probleme und Herausforderungen ein, die ihn im Laufe seiner Karriere bewegt haben und reichert diese mit persönlichen War Stories und Rap Zitaten an. Denn von Rappern können Unternehmer, laut Horowitz, ebenfalls lernen: „They aspire to be both great and successful and see themselves as entrepreneurs, many of the themes – competing, making money, being misunderstood – provide insight into the hard things.“ Kein große Überraschung also, dass Horowitz Buch, das im März diesen Jahres erschienen ist, bereits als Bibel für Jungunternehmer im Silicon Valley gehandelt wird.

Wenn auch primär an Start-up CEOs gerichtet, ist „The Hard Things About Hard Things“ auch ein Must Read und spannende Lektüre für alle Manager und Start-up Personaler, da das Thema Recruiting und Management, zentral mit dem Start-up Erfolg verbunden, auch unweigerlich den Weg in die Riege der „Hard Things“ schafft.

So gibt Horowitz unter anderem Tipps dazu, wie Politik im Start-up am besten minimiert werden kann, wie die richtige Art von Ambition von der falschen unterschieden werden kann, welche Titel und Beförderungen zu welchem Zeitpunkt Sinn machen oder in welchen Fällen auch sehr smarte Mitarbeiter zu schlechten Mitarbeitern werden können. Auch auf die Frage welchen Grundanforderungen ein exzellenter Head of HR gerecht werden sollte bietet Horowitz eine schlagkräftige Antwort, die wir unterschreiben können.

Aus der HR Perspektive sind auch seine entgegengesetzten Positionen zu konventionellen Empfehlungen von VCs oder erfolgreichen Gründern interessant, wie beispielsweise leitende Manager von großen Unternehmen früh ins Start-Up zu holen, Executive Positionen nur im Konsens zu besetzten oder zentralen Mitarbeitern, die bereits auf dem Weg nach draußen sind, mit einem besseren Angebot zum Bleiben zu bewegen.

Kurzum deckt Horowitz unverblümt und unterhaltsam die seiner Meinung nach wirklich harten Herausforderungen eines Gründers im Start-up-Alltag ab und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund, denn um es mit seinen Worten zu sagen: „If you are going to eat shit, don’t nibble.“

Zum Buch auf Amazon: http://amzn.to/1jTHi7K

Horowitz Erlöse des Buches gehen übrigens zu 100% an den American Jewish World Service, um Frauen in Notsituationen bei der Durchsetzung ihrer Rechte zu unterstützen.

– Martina Weiner

 

I-potentials führt den PERSONAL DAY ein – unser Beitrag zur Kombinierbarkeit von Privatleben und Beruf

Seit April gibt es bei i-potentials einen monatlichen Personal Day, den jeder Mitarbeiter frei zur Verfügung hat. 12 Tage zusätzlich zum Urlaub im Jahr, verteilt auf 12 Monate, um all die persönlichen und privaten Dinge zu erledigen, die im Arbeitsalltag belasten, weil man sie einfach nicht in eine normale Arbeitswoche integriert bekommt.

Wir alle haben zwar die Möglichkeit jederzeit im Home Office zu arbeiten, aber Home Office ist eben home OFFICE und nicht Zeit, die man auf dem Bürgeramt, beim Zahnarzt, mit der Steuererklärung oder mit persönlichen Projekten verbringt.

Nichts desto trotz hat jeder von uns genug dieser Themen auf dem Tisch und muss sie auf das Wochenende oder den Urlaub verteilen. Zeit, die dann wieder für echte Erholung fehlt, die im Zeitalter der ständigen Kommunikation und Medienüberflutung so wichtig ist. Zeit für komplettes Abschalten.

Genau aus diesem Grund, haben wir uns überlegt neben der Home Office- und Urlaubsregelung eben auch 12 Personal Days einzuführen um uns allen, das Leben etwas leichter zu machen. Damit wollen wir einen maßgeblichen Beitrag für die Work-Life-Balance unserer Teammitglieder und die Kombinierbarkeit von Privatleben und Beruf leisten. Die ersten Erfahrungen damit und das Feedback unseres Teams zeigen, dass das keine ganz schlecht Idee war 🙂

# NEUE ZEITEN BRAUCHEN NEUE LÖSUNGEN

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