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We are hiring! – Werkstudent Employer Branding (m/w)

i-potentials ist die Personalberatung der europäischen Digitalwirtschaft. Für unsere Kunden in der New und Old Economy suchen wir die Mitarbeiter, die die Zukunft unserer Partnerunternehmen gestalten können und damit deren Innovationsfähigkeit erhalten. Im Jahr 2009 sind wir als Pionier in diesem Feld aus der Berliner Startup Szene heraus entstanden und mit ihr gewachsen. Mittlerweile haben wir mehr als 300 Schlüsselrollen der deutschen Digitalwirtschaft auf höchster Ebene besetzt. So konnten wir vor allem dank eines exzellenten Teams einen maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der deutschen Startup- und Digitalszene nehmen und uns zu einem der wichtigsten Player in dessen Ökosystem entwickeln. Unser Team war und ist dabei der wichtigste Schlüsselfaktor für unseren Erfolg, weshalb es unsere wichtigste Aufgabe ist, auch in Zukunft die Besten von uns zu überzeugen. Daher bauen wir unsere Employer Branding Aktivitäten aus und suchen ab sofort einen

Werkstudent Employer Branding (m/w)

Als Werkstudent Employer Branding (m/w) wirst du direkt mit unseren Geschäftsführern daran arbeiten, ein realistisches Bild der Arbeit in einer modernen Personalberatung zu zeichnen, in der der Kandidat im Mittelpunkt steht und bei der niemand mehr mit der Kaltakquise von Kunden seinen Tag verbringt. Fast alle unsere Aktivitäten basieren auf Empfehlungen aus unserem Netzwerk und damit gestaltet sich die Arbeit anders als viele vermuten, denn hier sind leistungsstarke Netzwerker gefragt, die in hochkomplexen Zusammenhängen und Business Modellen denken können. Genau darüber und über die Vorteile, die damit verbunden sind, bei einem Multiplikator der Szene zu arbeiten, wollen wir künftig auf all unseren Kanälen (Blog, Social Media, Website, Artikel) informieren. Der Entwurf und die Umsetzung eines ganzheitlichen und kreativen Personalmarketingkonzepts, über das kommuniziert wird, was uns so besonders macht, gehört damit zu Deinen Hauptaufgaben, Begeisterungsfähigkeit für das, was wir tun und Kommunikationsexzellenz zu den fast einzigen Voraussetzungen.

DEINE AUFGABEN IM DETAIL

  • Entwurf eines ganzheitlichen Employer Branding Konzepts in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung mit dem Ziel ein realistisches Bild der Arbeit bei uns zu zeigen
  • Erstellung von interessanten und authentischen Artikeln und Videobeiträgen für Blogs
  • Ausbau der Employer Branding Kommunikation über unsere Social Media Kanäle, bestenfalls Aufbau und Pflege einer Community bzw. eines Interessentennetzwerkes
  • Weiterentwicklung (Design, Inhalte, Auffindbarkeit, Schlagwortoptimierung) unserer Karrierewebsite
  • Update & Pflege unserer Unternehmensprofile auf anderen Webseiten
  • Unsere Stellenausschreibungen zu höchst interessantem Content umformulieren
  • Kreative Projektideen einbringen, die uns dabei helfen, ein authentisches Bild von uns zu zeichnen
  • Kommunikation und Erläuterung der Benefits, die wir anbieten (Personal Days, Flexible Arbeitszeiten, Bildungsbudgets, Train the ipots, Entwicklungssystematik bei i-potentials)
  • Darstellung und Erläuterung der Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten, Abbildung der Karrierewege

UNS IST BESONDERS WICHTIG, DASS

  • Du eine authentische Persönlichkeit bist, die souverän und ehrlich kommuniziert– wir wollen nichts versprechen, was wir nicht halten können
  • Du dich begeistern kannst, für das, was wir tun und bewegen
  • Du dich von dem Wunsch treiben lässt, durch Exzellenz zu begeistern
  • Du halbwegs technisch versiert bist oder zumindest offen dafür bist, dich in bestimmte Dinge einzuarbeiten, denn das ist das Einzige, bei dem wir nur begrenzt helfen können, weil wir es selbst nicht drauf haben J (WordPress, Videoschnitt, Schlagwortoptimierung etc.)
  • Du eigenverantwortlich denkst und arbeiten kannst, da du sehr viel Freiraum bei der Umsetzung haben wirst
  • Du ein hohes Interesse an den für uns relevanten Inhalten mitbringst, um dich nach und nach tief einzuarbeiten
  • Du analytisch fit und konzeptionell stark bist, da du dich nah an der Brand und damit der Strategie bewegen wirst
  • Daher ist es auch wichtig, dass du dich mündlich und schriftlich sehr gut ausdrücken und formulieren kannst um in Worte fassen zu können, was uns ausmacht

WORAUF DU DICH BEI UNS EINSTELLEN KANNST

  • Anstrengende Arbeit in einem hochdynamischen d.h. schnell drehendem Umfeld, die dich an die Grenzen deiner Komfortzone bringen wird und dadurch wachsen lässt
  • Im Gegenzug:
    • Kommunikation auf Augenhöhe, hohes Maß an Partizipation und Mitgestaltung
    • schnelle Entwicklung in puncto Verantwortung und parallel dazu in Vergütung
    • ein Berg voll Wissen über die Arbeit in einer modernen Personalberatung, Recruiting & Führung im Digitalen Zeitalter und Business Modelle der Digitalwirtschaft
    • Vollkommen flexible Arbeitszeit- und Arbeitsortgestaltung, sobald gemeinsames Vertrauen durch exzellente Ergebnisse entstanden ist
    • Ein großartiges Team mit starker gemeinsamer Kultur und sehr lockerer, freundlicher Arbeitsatmosphäre auf Augenhöhe
    • Einstiegsmöglichkeit
  • Direkte Einflussnahme auf die Entwicklung des Unternehmens und damit hohe Verantwortung

DEIN KONTAKT

Wenn dich diese Aufgabe reizt und du mehr erfahren oder dich bewerben möchtest, schreib uns an susan.maass@i-potentials.de. Wir freuen uns auf den Austausch und das Kennenlernen mit dir!

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Der E-Entrepreneurship Flying Circus zu Gast an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Eine bundesweite Bustour zur Stärkung der Gründerausbildung für die Digitale Wirtschaft

Essen, 03.09.2014 – Im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Wirtschaft“ startet im Oktober der E-Entrepreneurship Flying Circus mit einer Bustour zu einer Rundreise an sechs deutsche Hochschulen im gesamten Bundesgebiet. Am 08.10.14 wird er dabei ab 10:00 Uhr an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin auf dem Campus Schöneberg im Haus B zu Gast sein. Ein umfangreicher Aktionstag mit Expertenrunden, Vorträgen und Diskussionen soll vor Ort die Wichtigkeit einer Ausbildung von Gründern für die Digitale Wirtschaft (E-Entrepreneurship) motivieren. Ein passender Ansatz, denn gerade auch aus den Hochschulen soll die nächste Gründergeneration mit neuen Startups für die Digitale Wirtschaft hervorgehen.

„Laut einer Studie unter jungen Europäern zwischen 16 und 30 Jahren haben nur 12% der Befragten in Deutschland ein Interesse an einer eigenen Unternehmensgründung. Das Ergebnis schlägt sich auch auf die Digitale Wirtschaft durch und deswegen haben wir zu wenig Startups in diesem Bereich und hinken den Digitalen Weltmarktführern aus den USA hinterher.“ sagt Prof. Dr. Tobias Kollmann von der Universität Duisburg-Essen als Organisator des E-Entrepreneurship Flying Circus. „Ohne eine systematische Verankerung der Gründerausbildung in der Schnittstelle von BWL, Wirtschaftsinformatik bzw. Informatik an den Hochschulen wird Deutschland langfristig den Anschluss an die digitale Weltspitze verlieren.“ so der Forscher und Vorsitzende des Beirats Junge Digitale Wirtschaft im BMWi.

 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Hochschule und Startup-Szene sind in Berlin dabei

Der E-Entrepreneurship Flying Circus soll gerade auch in Berlin eine Aufmerksamkeit für diese Problematik erzeugen und zugleich die Schüler und Studenten vor Ort für die eigene Unternehmensgründung in den Bereichen Internet, Mobilfunk und Interaktives Fernsehen begeistern. Dafür engagieren sich bei der Veranstaltung in Berlin zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Hochschule und Startup-Szene: Sigmar Gabriel (Bundeswirtschaftsminister, SPD),Dorothee Bär (Staatsekretärin, CSU), Lars Klingbeil (SPD), Constanze Buchheim (i-potentials), Christian Nagel (EARLYBIRD Venture), Sascha Schubert (Entrepreneurs Club Berlin), Peter Borchers (Hubraum), Tom Kirschbaum (Gründer ALLRYDER), Prof. Sven Ripsas (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin) sowie die Gründer Frederic Westerberg (tvsmiles.de), Moritz Klussmann (customer-alliance.com), Tim Fronzek (rebuy.de) und Björn Sykora (misterspex.de). Als Moderatoren konnten Corinna Visser (Tagesspiegel), Florian Nöll (Bundesverband Deutsche Startups) und Tilo Bonow (piâbo) gewonnen werden. Inhaltliche Unterstützung erhält das Projekt von Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow von der Universität Paderborn.

Das Ziel ist ein neuer E-Entrepreneurship-Lehrstuhl für Berlin

 Warum gibt es eigentlich keine digitalen Weltmarktführer aus Deutschland und wie können Hochschulen zum Startup-Hotspot für die Digitale Wirtschaft werden? Diese und andere Fragen sollen beim E-Entrepreneurship Flying Circus diskutiert werden. Die bundesweite Bustour hat sich dabei hohe Ziele gesetzt. 1. E-Entrepreneurship soll als Lehrfach an den Hochschulen motiviert werden. 2. Aktuelle und zukünftige Studierende sollen für E-Entrepreneurship begeistert werden. 3. Die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft sollen kommuniziert werden. „Am Ende muss der Impuls und die Notwendigkeit für 10 neue Lehrstühle für E-Entrepreneurship an deutschen Hochschulen stehen, um die Gründerausbildung für die Digitale Wirtschaft fest in Deutschland zu verankern. Einer davon natürlich an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin“ so Kollmann abschließend zu den Zielen der Bustour.

 Tagesablauf des E-Entrepreneurship Flying Circus am 08.10.14 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Campus Schöneberg – Haus B

10:00 Uhr – 10:30 Uhr Opening „E-Entrepreneurship Flying Circus“ (Prof. Tobias Kollmann)

10:30 Uhr – 11:00 Uhr Vorstellung „Gründerlehre/-förderung vor Ort“ (Prof. Sven Ripsas)

11:00 Uhr – 12:00 Uhr Podium „Digitale Weltmarktführer aus Deutschland?!?“

(mit: Lars Klingbeil, Constanze Buchheim, Christian Nagel, Prof. Tobias Kollmann, Moderation: Corinna Visser)

12:00 Uhr – 14:00 Uhr Mittagspause

14:00 Uhr – 14:45 Uhr Vorlesung „Was ist E-Entrepreneurship?“ (Prof. Tobias Kollmann)

14:45 Uhr – 15:00 Uhr Q&A „E-Entrepreneurship als Lehrfach?!“ (Prof. Tobias Kollmann/Prof. Jörg Müller-Lietzkow)

15:00 Uhr – 16:00 Uhr Meetup „Digitale Startups vor Ort“

(mit: Frederic Westerberg, Moritz Klussmann, Tim Fronzek, Björn Sykora, Moderation: Tilo Bonow)

16:00 Uhr – 17:00 Uhr Podium „Chancen für digitale Startups vor Ort“

(mit Sascha Schubert, Tom Kirschbaum, Peter Borchers, Prof. Sven Ripsas, Moderation: Florian Nöll)

Anschließend „Get Together“ (mit einem Grußwort von Dorothee Bär)

Extrapunkt: Sigmar Gabriel und Prof. Tobias Kollmann im Gespräch mit Corinna Visser (wird zeitlich mit Ankunft des Bundeswirtschaftsministers ins laufende Programm eingebaut)

 

Eintritt: Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos

Zielgruppe: Schüler, Studenten, Gründer, Multiplikatoren, Hochschule, Politik, Presse

 

Partner des E-Entrepreneurship Flying Circus

 Partner sind der Beirat Junge Digitale Wirtschaft im BMWi, der Bundesverband Deutsche Startups e.V., der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V., der eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., der Förderkreis Gründungs-Forschung e.V., der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. sowie D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt e.V. und cnetz – Verein für Netzpolitik e.V.

 

Des E-Entrepreneurship Flying Circus im Netz

 www.digital-ist.de/EEFC14

www.twitter.com/EEFC14

 

Informationen zum Wissenschaftsjahr 2014

Die digitale Gesellschaft ist eine Gesellschaft im Umbruch. Digitale Technologien durchdringen unseren Alltag und bieten eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Das Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft zeigt auf, wie Wissenschaft und Forschung diese Entwicklung mit neuen Lösungen vorantreiben und widmet sich den Auswirkungen der digitalen Revolution. www.digital-ist.de

 

Informationen zum Organisator

Prof. Dr. Tobias Kollmann ist Inhaber des Lehrstuhls für E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen. Seit 1996 befasst er sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen rund um die Themen Internet, E-Business und E-Commerce. Als Mitgründer von AutoScout24 gehörte er mit zu den Pionieren der deutschen Internet-Gründerszene und der elektronischen Marktplätze. Er ist erfolgreicher Autor der führenden Lehrbücher für „E-Business“ und “E-Entrepreneurship” und gehört laut dem Magazin Business Punk (Ausgabe 02/2014) zu den 50 wichtigsten Köpfen der Startup-Szene in Deutschland. Als Investor finanzierte er über die letzten 10 Jahren zahlreiche junge Unternehmen der Net Economy, wofür er vom Business Angels Netzwerk Deutschland (BAND) im Jahr 2012 zum „Business Angel des Jahres“ gewählt wurde. 2013 wurde er als Kernmitglied in den neu geschaffenen Beirat „Junge Digitale Wirtschaft“ des BMWi berufen und auch zu dessen Vorsitzenden ernannt. 2014 beruft ihn der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen Garrelt Duin zum Beauftragten für die Digitale Wirtschaft in NRW.

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Kerstin von Appen über die Teamkonstellationen in der Digitalen Transformation

Kerstin von Appen unterstützt das i-potentials Consultantteam seit Anfang 2014 als freie Beraterin und Expertin für digitale Transformationsthemen. Sie besetzt insbesondere digitale Fach- und Führungspositionen in Medienhäusern. Die Herausforderungen, die mit der Veränderung von Print- zur Digitalvermarktung und der crossmedialen Vernetzung der verschiedenen Medienkanäle einhergehen, kennt sie aus eigener Erfahrung sehr gut; u.a. war sie bei der Axel Springer SE im digitalen Marketing für die Entwicklung neuer Websites und Verticals und deren Vermarktung verantwortlich. Parallel berät Kerstin als selbständiger Management Coach Unternehmen und Führungskräfte in Change-Prozessen.

In einem Artikel bei Gründerszene hat sie einmal auf etwas andere Art und Weise die einzelnen Player, die sich typischerweise in Digitalteams zusammenfinden beschrieben und Tipps entworfen, wie dieses bunt zusammengewürfelte Team als Patchwork gut funktionieren kann.

Kerstin von Appen

Hohe Frauenquote in digitalen Führungsrollen – besseres Umfeld oder doch Signal eines gesellschaftlichen Wandels?

Ende letzten Jahres, am 18. November 2013, beschließen Union und SPD im Rahmen der Koalitionsverhandlungen eine Frauenquote von 30% in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen bis 2016. Nur zwei Tage später stimmt das EU-Parlament für eine Frauenquote von 40% bis 2020 und setzt damit für ihre Mitgliedsstaaten ein ambitioniertes Ziel. Zuletzt lag der Frauenanteil in allen Führungsebenen des Bundes bei 40,9%, bei den Aufsichtsräten und Vorständen sind es hingegen nur 11,7%. Die Wirtschaft hat offensichtlich Nachholbedarf.

Also haben wir die i-potentials – Datenbank einer Analyse unterzogen und sind auf folgende Zahlen gestoßen: Von den insgesamt von uns vermittelten Kandidaten waren 37,8% Frauen und 62,2% Männer. Schaut man sich die Führungspositionen an, waren immerhin 27% Frauen und 73% Männer. Auch wenn die Anzahl der vermittelten weiblichen Chefs ca. 10% niedriger ist als die der vermittelten weiblichen Beschäftigten, so sieht man doch, dass eine Frauenquote von 30% in 2 Jahren bzw. 40% in 6 Jahren nicht komplett unrealistisch ist.

Auch in puncto Gründerinnen legt die Digitalbranche weiter zu: Gründerszene hat erst vor Kurzem dazu ein Special veröffentlicht und zahlreiche neue Gründerinnen vorgestellt.

Die Digitalbranche scheint dem Rest der Wirtschaft in Sachen “Frauen in Führungspositionen” damit ein kleines Stück voraus zu sein, auch wenn der allgemein sichtbare Trend zum Ungleichgewicht erhalten bleibt. Die Vorbedingungen scheinen gut, einige Hemmnisse bestehen aber scheinbar weiterhin. Bleibt nur zu klären: woran liegt es, dass die Digitalszene in dem Thema eine Entwicklung zeigt, die sich in anderen Feldern weniger stark beobachten läßt, gleichzeitig aber nach wie vor deutlich weniger Frauen als Männer in Führungsrollen sind? Liegt es daran, dass in der Digitalszene die so oft beschriebene gläserne Decke gar nicht existiert und Unternehmen einfach offener für Frauen in Führungspositionen sind? Wieviel liegt an den Frauen selbst? Gerät etwas in den Köpfen – wenn auch nur sehr langsam – in Bewegung?

Wir glauben, es ist eine Mischung aus den genannten Faktoren, aber echte Veränderung kann am Ende nur durch die Frauen selbst entstehen! Quoten helfen nur bedingt, weil mit ihnen versucht wird, eine Entwicklung zu beeinflussen, die sich nur schwer beeinflussen läßt (und noch niemand weiß, ob Frauen mit der Quote tatsächlich geholfen sein wird, oder ob sie ggf. sogar kontraproduktiv ist).

Das Umdenken geht langsam voran – wir erleben es täglich in unseren Gesprächen, wenn wir immer wieder erstaunt feststellen, wie wenig selbstbewusst exzellente Frauen sich an Führungsrollen trauen und wie wenig Interesse teilweise an Erfolg besteht. Wenn wir den Aussagen der Gespräche, die wir führen, folgen, liegt das zum einen daran, dass Frauen deutlich weniger planend und zielgerichtet agieren als Männer das z.B. im Rahmen ihrer Karriereplanung tun und zum anderen daran, dass Erfolg, so wie er aktuell in den Medien dargestellt wird, sehr männlich ist und von vielen Frauen als nicht erstrebenswert empfunden wird.

Was können wir also tun, um den beginnenden Wandel zu unterstützen?

Wir brauchen mehr weibliche Vorbilder, die zeigen, dass Erfolg auch weiblich sein kann und dass er erstrebenswert sein kann, weil er kombinierbar ist mit dem, was Frauen wichtig ist. Dafür brauchen wir Medien, die diesen Vorbildern eine Plattform geben und sie zu relevanten Themen interviewen (nicht immer zur Kombinierbarkeit von Familie und Beruf). Zum Glück läßt sich auch hier ein positiver Trend beobachten. Seien es Verleger bzw. Verlage, die Autorinnen wie Bascha Mika oder auch Sheryl Sandberg (noch mehr) Öffentlichkeit verschaffen, sodass eine öffentliche Diskussion beginnt und Aufmerksamkeit entsteht, seien es Magazine wie Bizz Miss oder Edition F, die Frauen konsequent in einen Wirtschaftskontext bringen oder sei es eine Frau auf einem Wirtschaftsmagazin wie Delia Fischer auf der Business Punk … die Veränderung hat begonnen und sie wird kommen. Man kann aber eben auch nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst….

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Das Wichtigste für einen spürbaren Trend in Richtung Gleichgewicht sind Frauen, die die größten Chancen für Veränderung in sich sehen und handeln anstatt zu fordern – die aufhören, Männer in relevanten Positionen zu bitten, die Bedingungen für sie ändern und die keine Angst vor der eigenen Courage haben.