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Buchvorstellung ‚HR Basics für Start Ups – Recruiting und Retention im Digitalen Zeitalter‘ im Rahmen des HR Talks

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In ihrem im Dezember erschienenen Buch „HR-Basics für Start-ups: Recruiting und Retention im Digitalen Zeitalter“ beschreiben Martina Weiner und Constanze Buchheim die Grundzüge eines modernen, auf die Anforderungen im Digitalen Zeitalter ausgerichteten HR Managements. Der Fokus liegt in dem Buch klar auf dem Recruiting und Retention Management, da dies zentrale Themen im HR Management in den nächsten Jahren werden. Sie wollen damit insbesondere HR Neulingen in Start Ups und digitalen Wachstumsunternehmen einen Praxisratgeber an die Hand geben, der dabei hilft, auch ohne viel Vorwissen ein ganzheitliches, strategisch ausgerichtetes und effizient organisiertes HR Management zu etablieren.

Bei der Vorstellung des Buches im Rahmen der Veranstaltungsreihe ‚HR Talk‘, den das Unternehmen monatlich für Personalverantwortliche der Digitalwirtschaft organisiert, sagten sie, dass sie regelrecht zum Schreiben des Buches genötigt wurden: vom Verlag Springer Gabler, der hier ebenfalls eine Lücke erkannt hatte und daher auf die Autoren zukam, wie auch von den Kunden, die häufig fragten, ob die Inhalte der Beratungen auch nachlesbar seien. „Wir haben immer wieder bemerkt, dass in Start-ups dieselben Probleme und Fragen auftauchen und die gleichen Fehler gemacht werden. Wir selbst haben immer wieder ähnliche Fragen beantwortet, gleichzeitig wurden wir schon oft von Unternehmen der Old Economy gefragt, was Start-ups so besonders macht.“ berichtete Martina Weiner – Autorin des Buches und Partner der Personalberatung i-potentials.

Im Startup Institute hatten sich mehr als 25 Gäste für die Gesprächsreihe versammelt und diskutierten nach einer Vorstellung der Thesen und Erkenntnisse des Buches mit den Autorinnen über wettbewerbsfähige, moderne HR-Strukturen.

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Die Inhalte konzentrierten sich auf drei Felder im Recruiting-Zyklus: die Vorüberlegungen im Recruitingprozess, die Kommunikation an Kandidaten / Auswahl von Kandidaten incl. der Erläuterung von Active Sourcing, Candidate Experience und Employer Branding und die Schritte nach der Einstellung: dem Onboarding und Retention-Management.

Folgende Erkenntnisse nahmen die Teilnehmer aus dem HR Talk mit:

  1. Erfolgreiches Recruiting heißt authentisches und zielgerichtetes Marketing

Die Frage, was Start-ups anders machen und warum die Generation Y lieber dort als bei Traditionsunternehmen arbeitet, lässt sich nicht allein mit der Existenz eines Kicker-Tisches beantworten: „Unternehmen müssen mehr denn je verinnerlichen, dass der Recruiting-Prozess heute eigentlich ein Akquise-Prozess ist, der den gleichen Regeln folgt, denen auch Marketing-Prozesse folgen: Attract, Engage, Delight“, so Constanze. „Die meisten Unternehmen haben das nicht verstanden: der Recruiting-Markt hat sich umgedreht. Unternehmen bewerben sich bei potenziellen Mitarbeitern.“

  1. Augenhöhe und Unternehmenskultur entscheiden über die Attraktivität eines potenziellen Arbeitgebers

„Der zweite Faktor, in dem sich die Old Economy von Start-ups unterscheiden“, ergänzt Martina, „ist die Interaktion auf Augenhöhe. Mitarbeiter wurden bis vor kurzem eher als Humankapital, als Mittel zum Zweck behandelt. Diese Strategie passt heute nicht mehr zum Selbstverständnis der Generation Y – sie erwarten partnerschaftliche Beziehungen im Unternehmen und eine Kongruenz von eigenen Zielen und Unternehmenszielen. Nur dann ist die Mitarbeit im Unternehmen für sie sinnvoll.“

  1. Führungskräfte werden zum Zünglein an der Waage

Die Überzeugungen der Manager im Unternehmen in puncto Beziehungsgestaltung zum Mitarbeiter und somit der Managementstil, beeinflussen die Arbeitsatmosphäre, die im Digitalen Zeitalter so wichtig ist, maßgeblich. Damit werden die Manager zum entscheidenden Faktor im Recruitingprozess und auch der Bindung. Manager müssen daher gut ausgebildet und ausgerichtet auf den Führungsstil im Unternehmen sein und sich bereits im Recruitingprozess stark involvieren. Nur dann gelingt es auch die gesuchten Köpfe im Rahmen der Candidate Experience zu überzeugen und vom Interessierten zum Bewerber zu machen. Recruiting und Bindung dem HR Bereich zu überlassen, funktioniert keinesfalls mehr im Digitalen Zeitalter. HR Strukturen müssen neu gedacht werden.

Buchvorstellung MW_CB

Der i-potentials HR Talk findet regelmäßig einmal im Monat in Berlin statt. Falls Sie Personalverantwortlicher eines Digitalunternehmens oder Bereiches sind und Interesse an einer Teilnahme in diesem Netzwerk haben, melden Sie sich bitte unter events@i-potentials.de

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Startup Camp Berlin am 13. und 14. März: i-Potentials kuratiert HR-Track des wichtigsten Events der deutschen Startup-Szene

 

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Start-up Gründerinnen und Gründer haben in der Regel weder Zeit, um die besten Köpfe für ihr Unternehmen zu suchen, noch Geld, um diese einzustellen oder abzuwerben. Zusätzlich fehlt ihnen meist das fachliche Know-how für den Einstellungs- oder Auswahlprozess. Das HR Camp des Startup Camp Berlin leistet hier Abhilfe: Über zwei Tage wird mit konkreten Workshops, Vorträgen und Panel-Diskussionen der gesamte HR-Zyklus von Ansprache über Auswahl bis hin zur Mitarbeiterbindung beleuchtet.
Constanze Buchheim, Gründerin und Geschäftsführerin von i-Potentials, kuratiert in diesem Jahr den HR-Track des vom Bundesverband Deutsche Startups organisierten Branchen-Events der deutschen und internationalen Start-up-Szene. Auf die Besucherinnen und Besucher des HR Camps warten insgesamt elf Vorträge, 19 internationale Speaker, fünf Workshops und zwei Panel-Diskussionen im Themenfeld HR.
„Ziel des HR Camps ist es, die Zusammenhänge zwischen zeitgemäßem Recruiting und modernen Management-Strategien herauszustellen und klare Ansätze für die Implementierung neuer Strategien zu liefern“, sagt sie. „Florian Krumb und ich haben als Kuratoren versucht, die wichtigsten Themen und Thesen aus der HR-Welt mit unseren Rednerinnen und Rednern und den Workshops abzudecken. Dafür haben wir einige der bekanntesten Köpfe und Unternehmen der Szene gewinnen können, die nicht nur bei uns sondern international eine Vorbildfunktion in Sachen Recruiting und Unternehmenskultur einnehmen. Das zeigt, wie wichtig der Event für die Digitalbranche ist. Daneben werden wir auch spannende Neuentwicklungen im HR Startup Segment und neue Köpfe vorstellen, von denen man in den nächsten Jahren noch häufiger lesen wird.“

Wichtige Säule für inhaltlichen Diskurs: drei Experten-Beiträge von i-Potentials
Neben der inhaltlichen Beratung und Gewinnung von internationalen Speakern für das Event ist i-Potentials mit drei eigenen Beiträgen auf dem Startup Camp vertreten: Den Auftakt macht Constanze Buchheim, Gründerin und Geschäftsführerin von i-Potentials: Am Nachmittag des 13. März gibt sie Einblicke in ihre Beratererfahrungen und praktische Management-Tipps in ihrem Vortrag „Companionship: A Management approach that works in the Digital Age“.

Einen Einblick in die HR-Welt des Jahres 2020 gibt Martina Weiner, COO und Partner bei i-Potentials, am 14. März ab 12 Uhr in ihrem Workshop „HR is Dead. Long live HR“, mit dem sie klare Aussagen über die notwendigen Veränderungen in der Organisation eines HR Bereichs und der zugehörigen Köpfe geben wird und zudem die spannendsten Entwicklungen in puncto Talentakquisition, Talentmanagement und HR Automation beschreibt.

Welchen Unterschied die Management- und Leadership-Kultur von Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Talenten im Digitalen Zeitalter macht, diskutiert Constanze Buchheim gemeinsam mit Christian Nagel, Co-Founder von Earlybird, Gilbert Dietrich (Soundcloud) und Whatchado-Co-Gründer und COO Jubin Honarfar im Panel „Leadership Culture makes the difference: How CEO’s build companies people like to work for“. Das Panel bildet den inhaltlichen Höhepunkt im HR-Track am Samstag, den 14. März.

Das Startup Camp Berlin findet am 13. und 14. März unter der Schirmherrschaft vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel in der Humboldt Universität Berlin statt. Insgesamt 120 internationale Speaker decken auf insgesamt 12 Tracks alles Wichtige ab, was Gründerinnen und Gründer für ihr Start-up wissen müssen. Erwartet werden für die vom Bundesverband Deutsche Startups organisierte Veranstaltung über 1.000 Besucherinnen und Besucher.

Über i-Potentials:
i-potentials wurde 2009 aus der Startup-Szene heraus als Personalberatung der nächsten Generation gegründet, da Funktionen und Kultur der entstehenden Digitalwirtschaft neue Vorgehensweisen und Teams erforderten. Das Unternehmen ist seitdem stark gewachsen und hat sich als einer der wichtig-sten Player im Ökosystem der europäischen Digitalwirtschaft etabliert. Das 20-köpfige Team berät von Berlin aus weltweit schnell wachsende Unternehmen genau wie traditionelle Mittelstandsunternehmen und Konzerne, die sich im digitalen Wandel befinden und unterstützt diese bei der Besetzung von Führungspositionen und beim Aufbau moderner, wettbewerbsfähiger HR-Strukturen.
i-Potentials zählt mittlerweile mehr als 60 renommierte Unternehmen zu seinen Kunden – darunter Wachstumsunternehmen wie Delivery Hero, KaufDa, MisterSpex und die Hitfox Group ebenso wie etablierte Unternehmen der Medien- und Retailbranche wie Ringier, Cornelsen oder FashionID. www.i-potentials.com

Über das Startup Camp
Das StartupCamp ist die größte EarlyStage-Konferenz für Start-ups, die deutsche-startups.de in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) und dem Entrepreneursclub veranstaltet. Erwartet werden wieder mehrere hundert Gäste – darunter hochkarätige Speaker, erfahrene Gründer und Entrepreneure. In diesem Jahr hat der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Herr Sigmar Gabriel, die Schirmherrschaft übernommen und bestätigt damit die Relevanz des Startup Camps innerhalb der Gründerlandschaft Deutschlands. Das Startup Camp findet am 13./14. März an der Humboldt Universität (HU) statt.

Über den Bundesverband Deutsche Startups
Der Bundesverband Deutsche Startups ist die Repräsentant und Stimme der Startups in Deutschland. Er engagiert sich für ein gründerfreundliches Deutschland und steht daher in stetigem Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik. Gemeinsam mit ihnen erarbeitet der BVDS Vorschläge, die eine Kultur der Selbständigkeit fördert und diese in die Gesellschaft trägt. Der BVDS wurde 2012 von Florian Nöll und Sascha Schubert gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.